Handbuch Venture Capital

April 1, 2012

Das Handbuch Venture Capital, Von der Innovation zum Börsengang, liegt mittlerweile in der vierten Auflage vor. Es stellt das Zusammenspiel von Innovation, Venture Capital und Unternehmertum dar und bietet einen systematischen Überblick für Gründer und Berater – von der Idee über die Umsetzung bis hin zum wirtschaftlichen Erfolg beim Exit (Börsengang).

In der Neuauflage wurden folgende Änderungen berücksichtigt:

  • die gestalterischen Fragestellungen der Beteiligungsvertrages und der Folgefinanzierungsrunden unter Einbezug mezzaninen Kapitals vertieft und ausgebaut
  • neue Themen (kartellrechtliche Zusammenschlusskontrolle, Behandlung von Verlustvorträgen, AIFM-Richtlinie) aufgegriffen
  • der Bedeutung von Business Angels ein eigener Abschnitt und ein Standardvertragswerk gewidmet
  • zwei englische Vertragsmuster für eine Serie A-Finanzierung in den Anhang aufgenommen.
  •  Änderungen des regulatorischen Umfelds (MoMiG, ARUG, BilMoG, Unternehmenssteuerreformgesetz 2008, RisikobegrG, MoRaKG und Finanzmarktrichtlinie-Umsetzungsgesetz)

Das Buch wendet sich an Unternehmensgründer, Rechtsanwälte, Steuerberater, Banken und Kreditgeber.

Bibliographie: Dt. Wolfgang Weitnauer, Handbuch Venture Capital, Verlag C.H. Beck, 4., überarbeitete Auflage, 2011, XLIV, 644 Seiten, kartoniert mit CD-ROM, € 98,-, ISBN 978-3-406-60864-3

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Mergers & Acquisitions (M&A) bei den Branchen Medien, Information, Marketing und Technologie

April 1, 2012

Der Markt für Mergers & Acquisitions (M&A) in den Segmenten Medien, Information, Marketing und Technologie verzeichnete im ersten Quartal 2012 insgesamt 333 Transaktionen mit einem Gesamtwert von zusammen 10,3 Milliarden US-$. Damit lag das Dealvolumen um 51% höher als im ersten Quartal 2011.

Quelle: JEGI Transaction Database
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Quelle: JEGI Transaction Database
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Nur 14 Transaktionen überstiegen die Marke von 100 Millionen US-$, wovon einer die 1 Milliarde US-$ Marke überstieg: die Akquisition von TransUnion, einem Anbieter von Information Management und Risk Management Solutions, durch Advent International und GS Partners für 3,3 Milliarden US-$.

Beobachtet und analysiert hat diese Werte  JEGI, ein Anbieter von Investment Banking Dienstleistungen aus New York, der sich auf die eingangs erwähnten Märkte spezialisiert hat.

Der Sektor “Marketing &  Interactive Services” hatte 145 Transaktionen bzw. 40% aller Deals im Quartal. Zum Vergleich: Der Sektor “B2C Online Media & Technology” konnte nur 70 Transaktionen aufweisen.  Der Sektor “Mobile Media & Technology” hatte 30 Transaktionen. Die drei digitalen Sektoren sind somit für 74% aller Deals verantwortlich.

Der Bereich “Database & Information Services” hatte das höchste Deal-Volumen mit 3,9 Milliarden.

Quelle: JEGI

Weitere Artikel zum Thema:

Mergers & Acquisitions (M&A) im 1. Quartal 2010
M&A Aktivität bei Medien & Marketing

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Private-Equity-Lexikon

Dezember 18, 2011

Private-Equity-Lexikon lautet der Titel eines im Dezember 2011 erschienenen Buches aus der Handelsblatt-Reihe von Schäffer-Poeschel. Bei dem Lexikon handelt es sich um die Erstauflage mit über 2.300 Einträgen zum Thema Private Equity von “A wie AAA-Rating” bis “Z wie Zwischenholding”.

Mehr als 40 Gastbeiträge renommierter Praktiker und ein Anhang mit Adressen und Prequin-Langfristcharts runden das Werk ab. Die Schrift ist für ein Lexikon ausgesprochen klein, aber dadurch wird erreicht, das es nur 252 Seiten Umfang hat und somit zum kompakten, unverzichtbaren Nachschlagewerk wird. Besonders nützlich sind die Hinweise auf vertiefende Lektüre unter vielen Einträgen – siehe Leseprobe.

Urheber des Private-Equity-Lexikon sind:

  • Albrecht Hertz-Eichenrode, Beiratsvorsitzender Hannover Finanz
  • Stephan Illenberger, AXA Private Equity Germany, Frankfurt
  • Dr. Thomas A. Jesch, Kaye Scholer, Frankfurt
  • Harald Keller, Wellington Partners, München
  • Dr. Ulf Klebeck, CapitalDynamics, Zug
  • Prof. Dr. Jörg Rocholl, ESMT Berlin

Bibliographie: Private-Equity-Lexikon, Reihe: Handelsblatt-Bücher X, 252 S., 54 s/w Abb., 6 Tabellen, gebunden, EUR 49,95, Erschienen am: 13.12.2011, ISBN: 3-7910-2666-6 , ISBN: 978-3-7910-2666-4, Schäffer-Poeschel Verlag, Stuttgart.

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Deutsche Internetunternehmen vor dem Aus?

November 13, 2011

US-Internetfirmen dominieren die digitalen Märkte. Zahlreiche, vielversprechende Internet-Unternehmen werden zu attraktiven Bewertungen an US-Konzerne verkauft.

Die Panelteilnehmer in diesem Video, das auf den Medientagen München im Oktober 2011 gedreht wurde, diskutieren notwendige Veränderungen in der Medien-, Internet- und StartUp-Szene in Deutschland und Europa.

Moderation:
Stefan Winners
, CEO TOMORROW FOCUS AG

Teilnehmer:
Adam Bird
– Director McKinsey & Company
Prof. Dr. Konrad Hilbers – Professor an der LMU München
Andreas Thümmler – Managing Director bei Corporate Finance Partners CFP
Cornelius Patt – CEO und Gründer zooplus

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Marktübersicht für digitales Kapital

November 5, 2011

LUMA Partners hat kürzlich eine schöne Übersicht über Kapitalanbieter für die Internetbranche erstellt. Die Grafik differenziert nach Super Angel / Incubator, Venture Debt, Growth Equity, Private Equity, Venture Capital und Hedge Funds.

Damit versucht LUMA Partners an seine oft zitierte Display Advertising Marktübersicht anzuknüpfen.

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Interview mit Dropbox-Gründer Drew Houston

Oktober 18, 2011

Victoria Barret von Forbes hat ein interessantes Interview mit dem Dropbox-Gründer Drew Houston geführt. In dem Gespräch ist davon die Rede, das Dropbox in 2009 eine Akquisition durch Apple abgelehnt hat, weil Drew Houston bereits damals beabsichtigte, ein großes Unternehmen aufzubauen.

TechCrunch berichtet heute, dass Dropbox gerade eine weitere Finanzierungsrunde über 250 Millionen US$ abgeschlossen hat, bei der Dropbox mit 4 Milliarden US$ bewertet wurde. Dropbox hat aktuell mehr als 45 Millionen Nutzer, die innerhalb von drei Tagen etwa eine Milliarde Dateien speichern.

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Venture Capital Investor eröffnet Hauptquartier in Berlin

Oktober 2, 2011

Springstar, ein Inkubator für Online-Geschäftsmodelle, hat kürzlich sein internationales Hauptquartier in Berlin Mitte eröffnet. Die Investoren Klaus Hommels, Oliver Jung und Harish Bahl kombinieren ihre Expertise (seit 2007 Gründung von mehr als 20 Firmen in mehr als 10 Ländern), um die Internationalisierung erfolgreicher Business-Konzepte umzusetzen.

In dem Büro in Berlin abreiten mittlerweile schon 80 Mitarbeiter. Weitere Büros sind in Delhi und Sao Paulo. Spingstar unterstützt Unternehmen nicht nur finanziell, sondern auch operativ in den Bereichen Software-Entwicklung, Online Marketing, Management und Recruiting.

Springstar ist damit in guter Gesellschaft. Auch Earlybird eröffnete in diesem Jahr ein Büro in Berlin. Zum Thema “Venture Capital & Berlin”, hat Paul Jozefak von Neuhaus Partners vor einigen Tagen den lesenswerten Beitrag “Berlin Calling” geschrieben. Und im F.A.Z. Blog ist ein interessantes Interview mit Klaus Hommels zu finden, in dem schon von Berlin mit dem “Potential zum Silicon Valley von Europa” gesprochen wird.

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Venture Capital Trends

Mai 8, 2011

Ein Revival des Venture Capital steht nach Ansicht von Willliam Quigley, Managing Director Clearstone Venture Partners, unmittelbar bevor. Clearstone Venture Partners war beispielsweise Investor von PayPal und Overture.

Für seine Überlegungen vergleicht William Quiggley den Venture Capital Markt von 2001 mit dem von heute – beispielsweise anhand der Unternehmensbewertungen oder des Kapitals, das sich derzeit im Magament von VC Funds befindet. Zudem prognositiziert er künftig kürze Investment-Zyklen für Venture Capital Funds: statt bisher 5 Jahre werden es künftig nur noch 3 Jahre sein.

Wachstum sieht er – nicht überraschend -  in folgenden Märkten: Mobile, Cloud Computing, Social Networking & Online Games.

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US Venture Capital: Fundraising übersteigt sieben Milliarden US$ in Q1/2011

April 17, 2011

US Venture Capital Industrie: 63 US Venture Capital Fonds haben im ersten Quartal 2011 zusammen über 7 Milliarden US$ eingesammelt. Das ist das Ergebnis einer Analyse von Thomson Reuters und der  National Venture Capital Association (NVCA). Im Vergleich zum ersten Quartal 2010 entspricht das einer Steigerung von 76%. Treiber dieses Wachstums waren vor allem eine wenige große, etablierte Fonds.

In Q1/2001 gab es drei Multi-Milliarden Fundraisings:

  • Bessemer Venture Partners VIII: 1,6 Milliarden US$
  • Sequoia Capital 2010, L.P.: 1,3 Milliarden US$
  • J.P. Morgan Digital Growth Fund, L.P.: $1.2 Milliarden US$

Quelle: NVCA

Die Konsequenz aus diesen Zahlen ist eindeutig: Die Kassen der VCs sind wieder voll und das Geld sucht Anlagemöglichkeiten. Die Perspektiven für Gründer eine hohe Finanzierung zu erhalten, sind so gut wie schon seit einigen Jahren nicht mehr.

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Mergers & Acquisitions und Kartelle

Dezember 12, 2010

Kartellaufdeckungen erhöhen die Anzahl der Mergers & Acquistions (M&A) in dem entsprechenden Wirtschaftszweig deutlich. Zu diesem Ergebnis kommt zumindest eine Analyse des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Kartellentscheidungen der europäischen Kommission sowie die Zephyr-Datenbank von Bureau van Dijk (BvD) bilden die Grundlage der Analyse.

Die Analyse wertet europaweit Kartellaufdeckungen in zwölf verschiedenen Branchen aus. Betrachtet werden die M&A-Aktivitäten in den entsprechenden Wirtschaftszweigen in einem Zeitraum von drei Jahren vor bis fünf Jahren nach der Zerschlagung dieser Kartelle. Die Untersuchung der M&A-Tätigkeit bezieht sich auf Fälle, in denen wettbewerbswidrige Absprachen im Zeitraum 2001 bis 2005 endeten.

Es zeigt sich, dass die Anzahl der Transaktionen im Mittel über alle zwölf Märkte im Jahr der Kartellaufdeckung merklich ansteigt und auch in den Folgejahren auf hohem Niveau verharrt. Daraus lässt sich schließen, dass Kartellaufdeckungen M&A-Aktivitäten über mehrere Jahre hinweg stimulieren, denn durch die Kartellauflösung müssen die Kräfteverhältnisse im Markt neu geordnet werden. 

Ferner zeigt die Analyse, dass Kartellaufdeckungen auf Sicht von fünf Jahren tendenziell zu geringeren Transaktionswerten der Deals führen. Man muss davon ausgehen, dass Kartellstrafen eine langfristige Verringerung des Unternehmenswerts zur Folge haben.

Quelle: ZEW

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