Interview mit Dropbox-Gründer Drew Houston

Oktober 18, 2011

Victoria Barret von Forbes hat ein interessantes Interview mit dem Dropbox-Gründer Drew Houston geführt. In dem Gespräch ist davon die Rede, das Dropbox in 2009 eine Akquisition durch Apple abgelehnt hat, weil Drew Houston bereits damals beabsichtigte, ein großes Unternehmen aufzubauen.

TechCrunch berichtet heute, dass Dropbox gerade eine weitere Finanzierungsrunde über 250 Millionen US$ abgeschlossen hat, bei der Dropbox mit 4 Milliarden US$ bewertet wurde. Dropbox hat aktuell mehr als 45 Millionen Nutzer, die innerhalb von drei Tagen etwa eine Milliarde Dateien speichern.

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Venture Capital Investor eröffnet Hauptquartier in Berlin

Oktober 2, 2011

Springstar, ein Inkubator für Online-Geschäftsmodelle, hat kürzlich sein internationales Hauptquartier in Berlin Mitte eröffnet. Die Investoren Klaus Hommels, Oliver Jung und Harish Bahl kombinieren ihre Expertise (seit 2007 Gründung von mehr als 20 Firmen in mehr als 10 Ländern), um die Internationalisierung erfolgreicher Business-Konzepte umzusetzen.

In dem Büro in Berlin abreiten mittlerweile schon 80 Mitarbeiter. Weitere Büros sind in Delhi und Sao Paulo. Spingstar unterstützt Unternehmen nicht nur finanziell, sondern auch operativ in den Bereichen Software-Entwicklung, Online Marketing, Management und Recruiting.

Springstar ist damit in guter Gesellschaft. Auch Earlybird eröffnete in diesem Jahr ein Büro in Berlin. Zum Thema “Venture Capital & Berlin”, hat Paul Jozefak von Neuhaus Partners vor einigen Tagen den lesenswerten Beitrag “Berlin Calling” geschrieben. Und im F.A.Z. Blog ist ein interessantes Interview mit Klaus Hommels zu finden, in dem schon von Berlin mit dem “Potential zum Silicon Valley von Europa” gesprochen wird.

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Venture Capital Trends

Mai 8, 2011

Ein Revival des Venture Capital steht nach Ansicht von Willliam Quigley, Managing Director Clearstone Venture Partners, unmittelbar bevor. Clearstone Venture Partners war beispielsweise Investor von PayPal und Overture.

Für seine Überlegungen vergleicht William Quiggley den Venture Capital Markt von 2001 mit dem von heute – beispielsweise anhand der Unternehmensbewertungen oder des Kapitals, das sich derzeit im Magament von VC Funds befindet. Zudem prognositiziert er künftig kürze Investment-Zyklen für Venture Capital Funds: statt bisher 5 Jahre werden es künftig nur noch 3 Jahre sein.

Wachstum sieht er – nicht überraschend -  in folgenden Märkten: Mobile, Cloud Computing, Social Networking & Online Games.

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US Venture Capital: Fundraising übersteigt sieben Milliarden US$ in Q1/2011

April 17, 2011

US Venture Capital Industrie: 63 US Venture Capital Fonds haben im ersten Quartal 2011 zusammen über 7 Milliarden US$ eingesammelt. Das ist das Ergebnis einer Analyse von Thomson Reuters und der  National Venture Capital Association (NVCA). Im Vergleich zum ersten Quartal 2010 entspricht das einer Steigerung von 76%. Treiber dieses Wachstums waren vor allem eine wenige große, etablierte Fonds.

In Q1/2001 gab es drei Multi-Milliarden Fundraisings:

  • Bessemer Venture Partners VIII: 1,6 Milliarden US$
  • Sequoia Capital 2010, L.P.: 1,3 Milliarden US$
  • J.P. Morgan Digital Growth Fund, L.P.: $1.2 Milliarden US$

Quelle: NVCA

Die Konsequenz aus diesen Zahlen ist eindeutig: Die Kassen der VCs sind wieder voll und das Geld sucht Anlagemöglichkeiten. Die Perspektiven für Gründer eine hohe Finanzierung zu erhalten, sind so gut wie schon seit einigen Jahren nicht mehr.

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Venture Capital für Augmented Reality StartUp

Oktober 10, 2010

Die Tonchidot Corporation, ein führender Augmented Reality Plattform-Anbieter, hat bereits Ende September 2010 in einer Series B Finanzierung 12 Millionen US$ erhalten. An der Finanzierung von Tonchidot sind nun folgende Unternehmen beteiligt:

Im Series A Funding hatte das Unternehmen bereits 4 Millionen US$ erhalten. Die Erlöse der neuen Finanzierungsrunde werden für die weltweite Expansion der neuen Augmented Reality Gaming Plattform von Tonchidot verwendet.

Im Jahr 2009 startete das Unternehmen sein Flagschiff-Produkt “Sekai Camera” (siehe Video) für das iPhone. In 2010 folgte dann eine Version für Android.

Im Juli 2010 startete Tonchidot die Augmented Reality Social Gaming Plattform “SoLAR”. SoLAR ist die Abkürzung für Social Location Augemented Reality. Die Plattform ermöglicht es Entwicklern Location Based Services, Augmented Reality und soziale Komponenten in ihre mobilen Applikationen zu integrieren.

Dieses Investment ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, dass neue Mobile-Entwicklungen weiterhin primär in Japan entstehen.

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dmexco 2010: Investors Get-Together

August 22, 2010

dmexco 2010: Mit dem gemeinsam veranstalteten „dmexco Corporate Finance Partners Entrepreneurs & Investors Get-Together“ bietet die dmexco eine Plattform, Unternehmen der digitalen Wirtschaft und Investoren zusammenzuführen.

Mit der M&A Beratungsgesellschaft Corporate Finance Partners ermöglicht es die Messe Investoren und Unternehmen, sich nach dem ersten Messetag am 15.09.2010 von 17:30 bis 19:30 Uhr beim Investors Get-Together über neue Ideen und Visionen auszutauschen. So können wichtige Kontakte für eine erfolgreiche Finanzierung innovativer Projekte geknüpft werden. Die Teilnahme ist jedoch ausschließlich auf persönliche Einladung der Veranstalter möglich.

Frank Schneider, Director Marketing Sales & Operations dmexco, ist der Ansicht, dass gerade in der digitalen Wirthshaft dem Venture Capital eine zentrale Bedeutung zukommt, denn häufig sind gute Ideen und  Marktpotenzial vorhanden, aber oft fehlt es am entsprechenden Kapital für die Umsetzung fehlt.

„Der Aufbau eines marktführenden Unternehmens wird durch einen erfahrenden Investor deutlich erleichtert. Das zeigt uns die tägliche Praxis als Beratungsunternehmen mit Spezialisierung auf Mergers & Acquisitions in den TIME-Märkten deutlich“, so Julian Riedlbauer, Managing Director Corporate Finance Partners CFP Beratungs-GmbH.

Quelle: dmexco 2010

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Hanse Ventures: Seed & Early Stage Finanzierung

August 15, 2010

Hanse Ventures heißt ein neues Venture Capital Unternehmen in Hamburg. Gründungsgesellschafter sind Jochen Maaß, Sarik Weber, Dr. Bernd Kundrun und Rolf Schmidt-Holtz. Geschäftführer sind der Serial Entrpreneur Sarik Weber, der Mitte vergangenen Jahres die cellity AG an Nokia verkaufte und Jochen Maaß, der die SEO-Agentur artaxo AG gründete, zu der auch die Ausgründung SEOlytics GmbH gehört.

Hanse Ventures startet direkt mit acht Beteiligungen und kann in den nächsten drei Jahren mindestens sechs bis acht Internet-StartUps pro Jahr mit Finanzierung ausstatten. Den StartUps, die gemeinsam mit Hanse Ventures ihr Unternehmen gründen, wird eine folgendes angeboten: Full-Service-Infrastruktur von Design, Programmierung und Online-Marketing-Spezialisten bis zu Büroräumen und administrativer Unterstützung.

Nicht wichtig für potentielle Gründer ist es, bereits ein eigenes realisiertes Geschäftsmodell mitzubringen. Anders als beim klassischen Venture Capital werden nur in wenigen Ausnahmefällen bereits bestehende StartUps finanziert. Einen klaren Fokus legt Hanse Ventures vielmehr auf die Umsetzung von eigenen Ideen zusammen mit gründungswilligen Talenten.

Dabei können potentieller Mitgründer gern ein paar Jahre Berufserfahrung haben und auch schon erste Ideen für ein neues StartUp haben. Im weiteren Entwicklungsprozess überlegen dann alle Beteiligten gemeinsam, ob es sich lohnt, eine bestehende Idee auszubauen oder gemeinsam an einem ganz neuen Konzept zu arbeiten. 

In dem Video stellt Sarik Weber den Ansatz von Hanse Ventures vor.

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Kapitalgeber und Gründer: Studie zur Kapitalsuche

Februar 13, 2010

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie wurde die Studie “Gründungsveranstaltungen und Businessplanwettbewerbe – Impulse für Kapitalgeber und Gründer” durchgeführt. Sie wurde erstellt von Prof. Dr. Michael Schefczyk in Kooperation mit der Technischen Universität Dresden, Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation.

In der Studie wird sehr gut dargestellt, welche Möglichkeiten sich für Unternehmensgründer durch Veranstaltungen und Businessplanwettbewerbe ergeben, um eine Finanzierung durch Business Angels oder Venture Capital Unternehmen zu erhalten.

Es wird beleuchtet über welche Wege es zum Erstkontakt zu Beteiligungsgesellschaften oder Business Angels kommt oder welche Strategien die Kapitalgeber verfolgen (Beteiligungsakquise / Deal Flow). Außerdem wird z.B. untersucht, welche Kapitalquellen Entrepreneure nutzen wollen und wie sie Informationen zu Kapitalgebern beschaffen. Interessant sind auch die Angaben über die Anzahl der von StartUps kontaktierten Kapitalgeber. Die Qualität der Studie basiert u.a. auf einer sehr hohen Fallzahl von Befragungen: 500 Gründer mit einem hohen Anteil an innovativen Vorhaben, 32 Beteiligungsgesellschaften und 10 Business Angels.

Im Fazit werden anhand von Best Practices Kernelemente für erfolgreiche Finanzierungsveranstaltungen und Businessplanwettbewerbe erarbeitet. Diese helfen nicht nur den potentiellen Ausrichtern, sondern bilden gleichzeitig auch Auswahlkriterien für Kapitalgeber und Kapitalnehmer, um die knappen Zeitressourcen in die richtigen Events und Wettbewerbe zu investieren.

Quelle: EXIST. Existenzgründungen aus der Wissenschaft; Studien-Link


Venture Capital 2010: Prognosen & Trends

Dezember 20, 2009

Venture Capital 2010: Die NVCA hat im Zeitraum vom 30. Novmeber 2009 bis 8. Dezember 2009 Venture Capitalists (VCs) aus den USA befragt. Ingesamt 325 Unternehmen haben geantwortet.

49% der VCs gaben an, dass sie im Jahr 2010 in mehr Unternehmen investieren werden, 18% werden in weniger Unternehmen investierten und bei 33% bleibt die Unternehmensanzahl gleich.

Noch interessanter sind die Ergebnisse differenziert nach Investment-Sektoren. Befragt wurde, ob ein VC in den einzelnen Branchen mehr Investments (Zunahme), weniger Investments (Reduzierung) oder unverändert viele Investments beabsichtigt.

Cleantech: 54% Zunahme, 20% Unverändert, 26% Reduzierung.
Internet: 46%  Zunahme, 39% Unverändert, 15% Reduzierung.
Media / Entertainment: 33% Zunahme, 37% Unverändert, 30% Reduzierung.
Software: 32% Zunahme, 43% Unverändert, 25% Reduzierung.
Wireless: 30% Zunhame, 34% Unverändert, 37% Reduzierung.
Biotech: 30% Zunahme ,36% Unverändert, 34% Reduzierung.
Med Devices: 29% Zunahme, 38% Unverändert, 33% Reduzierung.
Semiconductors: 5% Zunahme, 31% Unverändert, 64% Reduzierung.

Regionen: 70% der Befragten rechnen mit einem Wachstum ihrer VC-Investments in China und 58% mit einem Wachstum in Indien. Nur 20% rechnen damit, im Jahr 2010 mehr in Israel zu investieren und sogar nur 15% beabsichtigen sich verstärkt in Europa zu engagieren.

Investitionsphasen:  55% der Venture Capital Unternehmen wollen ihre Investments im Bereich “Growth Equity” erhöhen, 53% im Bereich “Late”, 49% im Bereich “Expansion”, 45% im Bereich “Early” und 45% im Bereich “Seed”. Die Tendenz geht also eindeutig in Richtung der späteren Investitionsphasen, die tendentiell mit einem geringeren Risiko verbunden sind.

Exits: 74% der der VCs glauben das es im Jahr 2010 mehr als 20 venture-backed IPOs geben wird, 10% der VCs sagen sogar mehr als 50 venture-backed IPOs voraus. Zum Vergleich:  Laut Thomson Reuters und NVCA gab es im Jahr 2006 ingesamt 57 venture-backed IPOs, in 2007 waren es 86 und im Jahr 2008 waren es 6.

Fond-Größe & Anzahl VCs: 78% der Unternehmen prognostizieren für das Jahr 2010 kleinere Fonds. Zudem nehmen 90% der Venture Capitalists an, dass die Anzahl der VC-Firmen in den nächsten 5 Jahren sinken wird.

Quelle: National Venture Capital Association (NVCA) vom 16.12.2009

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Venture Capital Investments in Digitale Medien & Bewertungsmodelle von Online-Unternehmen

August 28, 2009

Beim VDZ sind bereits vor einiger Zeit zwei weitere äußerst interessante Whitepaper erschienen: “Venture Capital Investments im Bereich Digitale Medien” und “Bewertungsmodelle von Online-Unternehmen”.

Das  Whitepaper “Venture Capital Investments im Bereich Digitale Medien”  umfasst ingesamt 97 Seiten. Es beginnt mit einer Einführung zum Thema Venture Capital und den Motiven von Venture Capital-Nehmern und -Gebern. Danach werden die Erfolgafaktoren von VC-Investments erläutert und der Ablauf einer Venture Capital Transaktion mit den einzelnen Phasen aufgezeigt, wobei insbesondere auf die rechtlichen Aspekte im Bereich digitaler Medien eingegangen wird. Anschließend werden alternative Gestaltungsmöglichkeiten des Investments dargestellt, insbesondere die Wahl der Rechtsform, die Mitarbeiterbeteiligung sowie ergänzende Finanzierungsformen. 

Eine übersichtliche, nach Transaktions-Stadium differenzierte To-Do-Liste  für Unternehmensgründer und für Investoren rundet das praxisorientierte Whitepaper ab. Es unterscheidt sich wohltuend von rein theoretischer Literatur und bietet somit einen echten Mehrwert für Manager. Zusätzlich werden die typischen Vertragsdokumentationen (Term Sheet, Beteiligungsvertrag, Satzung  und Konsortionalvereinbarung) einer VC-Transaktion praxisnah erläutert.

Darüber hinaus werden die Vor- und Nachteile von mezzaninen Finazierungsformen wie Stille Gesellschaft, Nachrangdarlehnen, Partiarisches Darlehen, Venture Loan und Venture Leasing vorgestellt. Die steuerlichen Aspekte bei Venture Capital Investements werden ebenfalls beleuchtet.

Abschließend erfolgt eine Fallstudie, die anhand eines detaillierten Term Sheets aufbereitet wurde. Für die Erstellung des Papers hat die Rechtsanwaltskanzlei P+P Pöllath+Partners exklusives Know-How zur Verfügung gestellt.

Das zweite Whitepaper “Bewertungsmodelle von Online-Unternehmen” hat einen Umfang von 74 Seiten und gibt zunächst einen Überblick über unterschiedliche klassische Bewertungsmethoden (DCF-Verfahren, Multiplikatoren-Bewertung), bevor auf die Spezifika der Bewertung digitaler Medien eingegangen wird. Denn allein die klassichen Bewertungsmethoden eignen sich zur Bewertung nur bedingt. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, gewinnen andere Faktoren – auf die explizit eingangen wird – an Bedeutung.  Neben einer Darstellung des aktuellen Bewertungsumfeldes werden wichtige Aspekte des Transaktionsprozesses beschrieben sowie ein idealtypischer Prozess vorgestellt. Zum Schluss werden exklusive Case Studies diskutiert. Für die Erstellung des White Papers hat die Investmentbank Jefferies Know-how und Fallbeispiele zur Verfügung gestellt.

Beide Whitepaper können beim VDZ für je 59 EUR (Mitglieder) bzw. je 79 EUR (Nichtmitglieder) zzgl. MwSt. bestellt werden. Zuständig beim VDZ sind die Bereiche Digitale Medien bzw. Betriebswirtschaft, jeweils Lutz Drüge.

Weitere Informationen zu aktuellen Enwicklungen und Tendenzen im Bereich der Digitalen Medien sind auf www.digitalstrategyblog.com zu finden.


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