US-Internetfirmen dominieren die digitalen Märkte. Zahlreiche, vielversprechende Internet-Unternehmen werden zu attraktiven Bewertungen an US-Konzerne verkauft.
Die Panelteilnehmer in diesem Video, das auf den Medientagen München im Oktober 2011 gedreht wurde, diskutieren notwendige Veränderungen in der Medien-, Internet- und StartUp-Szene in Deutschland und Europa.
Moderation:
Stefan Winners, CEO TOMORROW FOCUS AG
Teilnehmer:
Adam Bird – Director McKinsey & Company Prof. Dr. Konrad Hilbers – Professor an der LMU München Andreas Thümmler – Managing Director bei Corporate Finance Partners CFP Cornelius Patt – CEO und Gründer zooplus
dmexco 2010: Mit dem gemeinsam veranstalteten „dmexco Corporate Finance Partners Entrepreneurs & Investors Get-Together“ bietet die dmexco eine Plattform, Unternehmen der digitalen Wirtschaft und Investoren zusammenzuführen.
Mit der M&A Beratungsgesellschaft Corporate Finance Partners ermöglicht es die Messe Investoren und Unternehmen, sich nach dem ersten Messetag am 15.09.2010 von 17:30 bis 19:30 Uhr beim Investors Get-Together über neue Ideen und Visionen auszutauschen. So können wichtige Kontakte für eine erfolgreiche Finanzierung innovativer Projekte geknüpft werden. Die Teilnahme ist jedoch ausschließlich auf persönliche Einladung der Veranstalter möglich.
Frank Schneider, Director Marketing Sales & Operations dmexco, ist der Ansicht, dass gerade in der digitalen Wirthshaft dem Venture Capital eine zentrale Bedeutung zukommt, denn häufig sind gute Ideen und Marktpotenzial vorhanden, aber oft fehlt es am entsprechenden Kapital für die Umsetzung fehlt.
„Der Aufbau eines marktführenden Unternehmens wird durch einen erfahrenden Investor deutlich erleichtert. Das zeigt uns die tägliche Praxis als Beratungsunternehmen mit Spezialisierung auf Mergers & Acquisitions in den TIME-Märkten deutlich“, so Julian Riedlbauer, Managing Director Corporate Finance Partners CFP Beratungs-GmbH.
Nach einer Analyse von Proventis fanden im Jahr 2009 ingesamt 1.508 Transaktionen “mit deutscher Beteiligung” (Käufer und/oder Verkäufer deutsch) statt. 2008 und 2007 waren es noch 1.964 bzw. 2.461 Transaktionen.
Das Volumen der Transaktionen mit veröffentlichten Kaufpreisen machte im Jahr 2009 110 Mrd. US$ aus, ein Rückgang von über einem Viertel gegenüber dem Vorjahr (148 Mrd. US$) und von über der Hälfte gegenüber 2007 (250 Mrd. US$). In 2009 war bei 265 Transaktionen der Kaufpreis bekannt; danach betrug das durchschnittliche Volumen in Transaktionen “mit deutscher Beteiligung” (Käufer und/oder Verkäufer deutsch) 417 Mio. US$. In 2008, wo in dieser Gruppe von 405 Transaktionen der Kaufpreis bekannt war, wurde ein durchschnittliches Transaktionsvolumen von 366 Mio. USD erzielt.
Das Volumen aller “verkauften deutschen Unternehmen” (Zielunternehmen aus Deutschland) mit öffentlichem Kaufpreis in 2009 kam branchenübergreifend auf 78 Mrd. US$. Damit lag es 22 Prozent unter dem Vorjahresvolumen von knapp 100 Mrd. US$. 2007 betrug das Transaktionsvolumen aller deutschen verkauften Unternehmen noch 150 Mrd. US$.
Im zweiten Halbjahr 2009 konnte ein Anstieg an M&A Transaktionen beobachtet werden und die Autoren der Analyse gehen davon aus, dass sich dieser Trend in diesem Jahr fortsetzen wird und gerade strategische Übernahmen zunehmen werden.
Neun der zehn größten M&A Transaktionen im Jahr 2009 in den Branchen Media, Information, Marketing Services und verbundene Technologien fanden in der zweiten Jahreshälfte statt. Die zehn größten Transaktionen in den genannten Branchen fanden in folgenden Segmenten statt: Marketing & Interactive Services (3 Deals); Database & Information Services (2 Deals); Education (2 Deals); Online Media & Technology (2 Deals) und Business-to-Business Media (1 Deal).
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In 2009 gab es insgesamt 615 Transaktionen mit einem Gesamtwert von 32 Milliarden US-$. Die Anzahl der Deals sank um 24% im Vergleich zu 2008. Der Gesamtwert sank jedoch lediglich um 11% im Vergleich zum Vorjahr. In Bezug auf die M&A Aktivitäten performte der Bereich “Mobile Media & Technology” am stärksten – der Gesamtwert der Transaktionen stieg um über 400%. Weitere starke Segmente waren “Database & Information Services”, “Education Information, “Technology & Training” und “Online Media & Technology”. Das starke M&A-Wachstum im Bereich “Business-to-Business Media” ist auf einen einzelnen Kauf zurückzuführen.
Am Dienstag, den 26. Mai 2009 beginnt die 3. Private Equity-Konferenz NRW. Die Veranstaltung findet in enger Kooperation mit dem Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Die Schirmherrschaft für die Konferenz hat Christa Thoben - Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes Nordrhein-Westfalem - übernommen.
Themen sind unter anderem “Private Equity – Chancen in der Krise ?!”, ”Wege aus der Finanzmarktkrise” und “Kreativwirtschaft”. Namhafte Unternehmerinnen und Unternehmer – vom jungen Start-up bis zum etablierten Mittelständler – berichten über ihre Erfahrungen mit Venture Capital und Private Equity. Abgerundet wird die Konferenz durch eine informelle Abendveranstaltung. Das vollständige Programm als PDF finden Sie hier.
In der Zeitung Internet World Busines ist ein interessantes Interview mit Mark Miller von CatCap. Demnach ist es beim Risikokapital “ähnlich wie in der Baubranche. Die boomt noch dann, wenn die Wirtschaft daniederliegt, weil dort langfristig geplant wird”. Die Renditen für VC-Fonds lagen laut Interview in den letzten Jahren bei 15% und die von MBOs um die 20% . Außerdem könnten VC-Geber mit höheren Rediten rechnen, wenn sie in einer Wirtschaftskrise starten, da dann die Unternehmensanteile günstiger seien. Im Interview werden außerdem Tipps für Gründer gegeben und es wird auch der auch der Exitkanal Medienunternehmen beleuchtet.
Die Investitionen in Venture Capital lagen im ersten Halbjahr 2008 laut BVK-Statistik bei 847 Mio. EUR.
Quelle: Internet World Business, 22. Dezember 2008